Autorenvorstellung: Heike Fürst (Madame Enqüe)

Madame Enqüe
Esplanade de La Défense, 2016

Name:
Heike Fürst (Madame Enqüe)

Beruf:
Digital Marketing Manager

Tagline:
Nu geiht dat los!

Wer bin ich? 

5 Jahrzehnte im Schnelldurchlauf

In der Heimat des Bourbon Whiskey und der Kentucky Fried Chicken geboren, in der schönen Hansestadt Bremen aufgewachsen, das Kaufmannswesen bei einem altehrwürdigen Bremer Weinimporteur gelernt, gelebt wie Gott in Frankreich als Praktikantin auf einem Weingut im sonnigen Montpellier. Studiert, viel gearbeitet, gelacht und geweint und von einer Hauptstadt in die andere gewechselt.

Beruf – zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Als Kind wollte ich wahlweise Sängerin und Tänzerin oder Schriftstellerin werden, mein Held war Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv. Später wurde daraus der Berufswunsch Journalistin. Stattdessen habe ich BWL studiert in Bielefeld und in Bremen – weil man damit ja alles machen kann… Aber Handel und Wandel in fernen Ländern fand ich ebenso spannend und dank der internationalen Studentenorganisation AIESEC war das Studentenleben bunt und abwechslungsreich.

Berliner Jahre

berlin-towers
Unter den Linden, Berlin

Dann landete ich in Berlin, nur ein paar Jahre nach dem Mauerfall, und konnte in den darauffolgenden 15 Jahren die rasante Veränderung der Stadt miterleben.

In Berlin begann für mich der Ernst des Lebens im Marketing einer Softwarefirma. Nebenher habe ich unter anderem meine Leidenschaft für brasilianische Perkussion entdeckt (Gruß an meine Freunde vom Bloco Explosão), ein bisschen ins Improtheater reingeschnuppert und NLP gelernt und angewendet. Die vielfältige Kulturszene, Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und die vielbeschworene Berliner Aufbruchsstimmung haben diese Jahre für mich geprägt.

 

Reisen

Reisen bildet ja bekanntlich und vor allem hebt es den Blick über den eigenen Tellerrand. Neben diversen Urlaubsaufenthalten in allen möglichen Ländern haben mich besonders 3 Reiseziele nachhaltig beeindruckt:

Israel – im Rahmen eines Schüleraustauschs im zarten Alter von 15 Jahren, heißer Wind und der Duft nach vertrockneten Eukalyptusblättern, ein Land so uralt und gleichzeitig so ultramodern, ein Land voller Gegensätze, blutiger Vergangenheit und ungewisser Zukunft.

USA – als Studentin vier Wochen allein und mit dem Rucksack auf den Spuren meiner Eltern, vorwiegend durch die Ostküstenstaaten mit einem Abstecher ins quirlige San Francisco. Spätere Geschäftsreisen kamen dazu, unter anderem ins sonnige Arizona.

Brasilien – dank des Berliner Perkussionisten Volker Conrath und mit anderen Freunden des afro-brasilianischen Sambas habe ich die sprichwörtliche brasilianische Lebensfreude und das Leben im Moment hautnah erlebt. Kulturschock nach dem ersten Besuch und Sehnsucht im Herzen beim zweiten Mal.

Vive la France

Zufall oder Schicksal – am Jahrestag des Élysée-Vertrags zur deutsch-französischen Freundschaft traf ich den besten aller Pariser Taxifahrer und habe mich zügig in ihn verliebt, im Juli 2010 dann Umzug in die französische Metropole. Der Mann an meiner Seite ist sehr diskret, was das Internet angeht, aber indirekt wird er mit seinen Anekdoten auch zu der einen oder anderen Geschichte beitragen.

Seitdem lebe ich in zwei Kulturen und mit drei Sprachen, versuche alles miteinander zu kombinieren und verheddere mich doch immer mal wieder darin.

In der bereits erwähnten Softwarefirma arbeite ich immer noch, stecke knietief in Excel Tabellen und Automatisierungstools und erlebe, wie sich unsere Firmenkultur gerade rundumerneuert. Sie ist international und multikulturell und ganz im Trend der digitalen Transformation.

Wer mehr über meinen beruflichen Hintergrund wissen möchte, kann hier bei LinkedIn oder Twitter nachschauen.

Warum Madame Enqüe

feuille
aus Heike wird Enqüe

Mein Vorname ist wohl nicht für französische Zungen gemacht, jedenfalls habe ich schon alle möglichen Varianten gehört und gelesen; Madame Enqüe nennt man mich in konstanter Ignoranz seit 6 Jahren bei meinem Friseur, obwohl ich jedes Mal freundlich daran erinnere, dass Heike mein Vorname ist (ohne „n“).
Aber so eine schöne Tischkarte wie diesen Sommer auf dem Familienfest in Südfrankreich habe ich noch nie bekommen.

Deshalb habe ich Madame Enqüe als Autorennamen gewählt.

Und jetzt Bloggerin

Ich habe einem kleinen Jungen versprochen, ein Buch zu schreiben… Das war großspurig und vorschnell und außer ein paar unzusammenhängenden Notizen habe ich noch nichts zustande gebracht. Denn man muss ja erstmal ANFANGEN zu schreiben! Als ich Sinah’s Blogprojekt entdeckt habe, hat es sofort Klick bei mir gemacht und die Sache ist wahnsinnig schnell ins Rollen gekommen. Ich habe so viele Ideen für Blog-Beiträge im Kopf, die Schleusen haben sich ganz weit geöffnet und im Team macht es einfach noch mehr Spaß. Geplant sind Beiträge über Kunst, Kultur und Sport im nord-westlichen Stadtrand von Paris genauso wie Anekdoten über kulturelle Unterschiede und Liebeserklärungen an meine neue Heimat.

Und nu geiht dat los!


3 thoughts on “Autorenvorstellung: Heike Fürst (Madame Enqüe)

  1. Wow! Meine liebe Heike ! Deine “Schwester von Herzen” ist stolz auf dich!! Habe gerade meine Mittagspause zum Lesen genutzt! Madame Enque – das wird ein Erfolg!
    Ganz liebe Grüße aus dem wieder trüben, nieselnden Hamburg – leider gestern auch schon ohne Super-Mond!!

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