Giverny – hier werden die Bilder von Monet Wirklichkeit

In Giverny werden die weltberühmten Werke von Claude Monet (1840–1926) zum Leben erweckt. Wer kennt sie nicht, die Bilder mit den Seerosen und der grünen Brücke im Hintergrund. Nur etwa 1,5 Autostunden von Paris entfernt, kann man in dem großen Garten von Monet in aller Ruhe flanieren und unter den zahlreichen Trauerweiden einen stillen Ort zum Träumen finden.

Der kleine normannische Ort Giverny, in dem Monets Haus und Garten zu finden sind, wird jährlich von tausenden Besuchern aus aller Welt besichtig. Hier lebte und arbeite der Maler von 1883 bis zum 5. Dezember 1926.

Giverny_Seerosenteich7_panorama_2017

Das Haus, welches auch besichtigt werden kann, wurde von dem Maler im Mai 1883 gemietet und hat über die Jahre mit seiner rosa verputzten Fassade sein farbenfreudiges Innenleben und seinen künstlerischen Charme von einst erhalten. Der impressionistische Maler legte zunächst den Ziergarten (clos normand) an, den er mit einer beeindruckenden Blumen- und Blütenpracht überzog, die über das ganze Jahr bestaunt werden kann.

Im Jahre 1893 erweiterte Monet den Garten, den damals sechs Gärtner pflegten. Dann entstand in den folgenden Jahren der sogenannte jardin d’eau oder Wassergarten mit dem von einer Brücke nach japanischem Vorbild überspannten Seerosenteich, der Monet sehr häufig als Motiv diente. Die Seerosen können je nach Witterung und Klima von Juni bis September blühen.

Tipp: Man kann die Tickets auf giverny.org bereits vor einem Ausflug im Internet kaufen. Diese Vorgehensweise ermöglicht einen deutlich schnelleren Zutritt, da die Wartezeit in den Sommermonaten lang sein kann.

 


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